Grundbegriffe der BWL

Dieser Beitrag soll einen Überblick über wichtige Grundbegriffe in der BWL geben.

Produktionsfaktoren

Sie werden oft mit Investitionsgütern oder Ressourcen gleichgesetzt.

Eigenleistungen

Dabei handelt es sich um Güter, die im Betrieb für die innerbetriebliche Verwendung produziert wurden.

Erzeugnisse

Erzeugnisse sind Güter, die für den Absatz im Betrieb hergestellt werden. Sie werden in fertige und unfertige Erzeugnisse unterteilt. Unfertig, sind Erzeugnisse, die Teile oder Baugruppen in der Produktion für das Zielgut darstellen. Halbfabrikate oder Zwischenprodukte sind synonyme Begriffe dafür. Fertigerzeugnisse, sind wie der Name sagt, fertig produzierte Endprodukte oder Fertigfabrikate.

Waren

Waren sind Güter, die für den Absatz bestimmt sind und vom Betrieb gekauft und abgesetzt werden. Sie werden vom Betrieb nicht verändert. Handel ist die Bezeichnung für den Ein- und Verkauf von Waren. Synonym verwendet man den Begriff Handelswaren.

Produkte

Bei Produkten handelt es sich um Güter vom Betrieb, die für den Absatz bestimmt sind. Synonym wird der Begriff Leistungen verwendet. Sie werden in Sach- und Dienstleistungen unterteilt.

Sachleistungen

Materielle Produkte des Betriebes, die man transportieren und lagern kann, werden als Sachleistungen bezeichnet.

Dienstleistungen

Dienstleistungen werden als immateriell eingestuft. Dazu gehören Verrichtungen, wie das Servieren oder die Bereitstellung von Gütern, wie die Vermietung.

 

Quellen:

vgl. Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007. S.15.




Güterarten

Um Güter erstellen zu können sind Rohstoffe nötig. Sie durchlaufen im Betrieb einen Wandlungssprozess. Wirtschaftlich werden knappe und freie Güter unterscheiden.

Freie Güter

Freie Güter finden sich unbegrenzt in der Umwelt. Sie können kostenlos bezogen werden. Dazu zählen zum Beispiel Luft, Wasser und Sonnenlicht.

Wirtschaftsgüter

Sie sind knapp und Gegenstände des Wirtschaftens. Deshalb nennt man sie auch Wirtschaftsgüter. Sie sind nach verschiedenen Kriterien klassifizierbar:

Materielle Güter

Materielle Güter sind zum Beispiel Maschinen oder Autos. Man kann sie anfassen.

Immeraterielle Güter

Zu diesen gehören zum Beispiel Beratungs- und Dienstleistungen, sowie Lizenzen.

 

Güter lassen sich auch

nach dem Anspruchsgegenstand

unterscheiden. Dazu gehören Real- und Nominalgüter.

Realgüter

Materialle und immaterielle Güter zählen zu den Realgütern. Sie haben für sich einen Wert.

Nominalgüter

Zu den Nominalgütern zählt zum Beispiel Geld oder das Recht auf Geld. Den Gütern wird ein Wert zugeweisen.

 

Desweiteren lassen sich Güter

nach der Stellung im Wandlungsprozess

differenzieren:

Inputgüter

Inputgüter sind werden auch Einsatzgüter genannt. Dazu gehören menschliche Arbeitskraft, Material oder Maschinen, die als Rohstoffe in den Wandlungsprozess der Güterproduktion eingehen.

Outputgüter

Outputgüter, die auch Ausbringungsgüter heißen, sind die Waren, welche aus dem Wandlungsprozess hervorgehen.

 

In Bezug auf die

Nutzungsdauer

unterscheiden sich:

Gebrauchsgüter

Sie werden gar nicht oder erst nach mehrmaliger Nutzung verbraucht. Zu den Gebrauchsgütern zählen Kapital, Grundstücke, Maschinen oder Betriebsmittel.

Verbrauchsgüter

Verbrauchsgüter werden nach der Verwendung sofort oder schnell verbraucht. Zu ihnen zählen Werkstoffe oder Lebensmittel. Sie werden auch als Repetierfaktoren bezeichnet.

 

Zuletzt soll die Unterscheidung im

Verwendungszweck

erfolgen:

Investitionsgüter

Zu ihnen zählen menschliche Arbeitskraft, Material oder Maschinen dazu, die für die Produktion anderer Güter verwendet werden. Synonym werden sie Produktionsgüter genannt.

Konsumgüter

Bezogen auf den Einsatz für die Bedarfsdeckung von Haushalten, sind Konsumgüter Kleidung, Nahrung oder Autos.

 

Quellen:

vgl. Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007. S.12-14.




Wirtschaften nach dem ökonomischen Prinzip

In Betrieben läuft ein Transformations- und Leistungsprozess ab. Eingesetzt werden Arbeitskräfte und Material. Dieser Einsatz wird in ein Produkt, transformiert.

Auf der einen Seite stehen in der Wirtschaft unendliche, unbefriedrigte, menschschliche Bedürfnisse, während auf der anderen Seite begrenzte Mittel zur Bedürfnisbefriedigung zur Verfügung stehen. Die Mittel sind auf den Input beschränkt. Daraus ergibt sich das ökonomische Prinzip. Das lässt sich aus den Vernunfts- und Rationalprinzipien ableiten. Ein spezielles Ziel soll mit dem Einsatz geringer Mittel erreicht werden.

Ökonomisch gibt es zwei Ausprägungen des ökonomischen Prinzips.

    1. Maximalprinzip: Mit Einsatz gegebener Kapazitäten, soll möglichst viel herausgeholt werden. Der Einsatz sind Maschinen- und Personalkapazitäten. Sie sollen möglichst viele Produkte erzeugen.
      • In einem Beispiel formuliert: Ein Haushalt möchte für sein Geld viele Produkte kaufen
    2. Minimalprinzip: Mit einem möglichst wenig Einsatz, wird ein gegebenes Ziel angestrebt. Die Zielsetzung wird z. B.  durch Kostenreduzierung angestrebt. Das können Lohnkürzungen oder Sachkosteneinsparungen sein.
      • Ein weiteres Beispiel: Der Haushalt möchte sich eine Küchenmaschine kaufen, dafür aber wenig Geld ausgeben

Wirtschaft ist das planvolle Handeln mit knappen Gütern zur Befriedigung von Bedürfnissen, nach dem ökonomischen Prinzip.

Um Güter zu erstellen sind Rohstoffe notwendig. Entsprechend der Verfügbarkeit und ihrer Wirtschaftlichkeit werden freie und knappe Güter unterschieden.

Quellen:

vgl. Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007. S.11-12.




Die Unterteilung von Unternehmen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Unternehmen zu unterteilen. Dabei unterscheidet man die Unterteilung nach Gewinnorientierung, nach Güterarten, Größe unter Internationalisierungsgrad.

Unterteilung nach Gewinnorientierung

Wenn Unternehmen nach der Gewinnorientierung unterteilt werden, ist die erste Möglichkeit die Unternehmen abzuzweigen, die gemeinnützige Ziele verfolgen. Dabei handelt es sich um Nonprofit-Organisationen.

  1. wirtschaftliche Nonprofit-Organisationen, können Wirtschaftsverbände oder Verbraucherorganisationen sein.
  2. Sozikulturelle Nonprofit-Organisationen, sind beispielsweise Sportvereine oder Kirchen.
  3. Politische Nonprofit-Organisationen zum Beispiel Parteien.
  4. Karitative Nonprofit-Organisationen sind Hilfsorganisationen für zum Beispiel Behinderte oder Selbsthilfegruppen

Unterteilung nach Güterarten

Unternehmen lassen sich in Sach- und Dienstleistungsunternehmen differenzieren.

Sachleistungsunternehmen

Industrie- und Handwerksbetriebe unterteilen sich nach Erzeugungsstufen:

  • Gewinnungsbetriebe: Dazu gehören landwirtschaftliche Betriebe oder Bergwerke. Sie bringen Urprodukte hervor und werden dem Primärsekmtor zugeordnet.
  • Verededlungs- und Aufbereitungsbetriebe: Stahlwerke produzieren beispielsweise aus den Urprodukten, Zwischenprodukte.
  • Verarbeitungsbetriebe: Endprodukte werden zum Beispiel von Automobilherstellern produziert. Sie nutzen für Fertigstellung Zwischenprodukte. Als Veredelungsbetriebe gehören sie dem sekundären Sektor an.

Dienstleistungsunternehmen

In diesen Bereich falllen Handelsbetriebe, aber auch Bank-, Versicherungs und Beratungsbetriebe. Sie gehören dem tertiären Sektor an.

Unterteilung von Unternehmen

Unterteilung nach Größe

Nach Unternehmensgröße wird folgend unterschieden:

  1. Kleine Unternehmen
  2. Mittlere Unternehmen
  3. Große Unternehmen

Kriterien, nach denen diese Unterteilung vorgenommen wird, sind:

  • Bilanzsumme
  • Umsatzerlöse
  • Beschäftigtenzahl
  • Börsenkapitalisierung bzw. Börsenwert
  • Jahresüberschüsse

Unterteilung nach Internationalisierungsgrad

Im Internationalisierungsgrad gibt es mehrere Differenzierungsmöglichkeiten

Anzahl der Betriebsstätten

  • Einbetrieb-Unternehmen
  • Mehrbetrieb-Unternehmen

Abhängigkeit von Leistungsbeziehungen zum Ausland

  • nationale Unternehmen
  • internationale Unternehmen
  • multinationale Unternehmen

In der Gründungsphase sind Unternehmen national als Einbietrieb-Unternehmen einzuordnen. Darauf folgt in der Regel die Umsatzphase, während derer sie sich erst zum internationalen Mehrbetrieb-Unternehmen und dann zum multinationalen Mehrbetrieb-Unternehmen weiterentwickeln. Die Produktionsstandorte internationaler Unternehmen befinden sich im Inland. Sie exportieren ihre Produkte. Ist ein Unternehmen multinational, gibt es verschiedene Produktionsstandorte in verschiedenen Ländern.

Unterteilung nach Internationalisierungsgrad

 

Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007. S.8-10.




In welcher Lebensphase steckt Ihr Unternehmen?

Ein Unternehmen hat mehrere Lebensphasen. In welcher Phase stecken Sie gerade mit Ihrem Unternehmen?

Die Gründerphase

Sie haben gerade erst entschieden, dass Sie ein Unternehmen gründen wollen? Herzlichen Glückwunsch! Sie stecken mitten in der Gründerphase! Sie haben eine Menge Entscheidungen zu treffen!

  • Welche Leistungen oder Produkte möchten sie anbieten?
    • Werden Sie Dienstleister?
    • Produzieren Sie?
    • Sind bzw. werden Sie Freiberufler?
  • Wo wird Ihr Unternehmensstandort sein?
    • Arbeiten Sie von zu Hause aus?
    • Mieten Sie ein Büro oder ein Gebäude?
    • Kaufen Sie ein Haus?
    • Kaufen Sie ein Grundstück und bauen Sie neu?
  • Welche Rechtsform ist für Sie die richtige?
    • Gehen Sie auf volles Risiko und werden Sie Einzelunternehmer?
    • Oder schließen Sie sich mit anderen zusammen und gründen eine GmbHw
  • Wie wird die Leistungserstellung in Ihrem Unternehmen vonstatten gehen?
    • Welche Struktur hat Ihr Unternehmen?
    • Werden Aufgabenbereiche aufgeteilt? Wenn ja, auf welche Positionen?
    • Sind Sie Alleinentscheider oder holen Sie Andere mit ins Boot

Die Gründungsphase ist mit die wichtigste Phase in Ihrem Unternehmen, denn Sie entscheidet über Erfolg oder Misserfolg Ihres Unternehmens!

Die Umsatzphase

Während der Umsatzphase fällen Sie Entscheidungen zum Unternehmenswachstum und zur Markterschließung:

  • Welche Märkte sind für Sie relevant?
  • Sind weitere Zweigstellen geplant? Oder beschränken Sie sich auf einen Betrieb?
  • Welche relevanten Märkte wollen Sie erschließen?
  • Diversifizieren Sie! Bleiben Sie bei Ihrem Hauptprodukt oder bieten Sie andere Produkte an?
  • Wie wollen Sie mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten?
  • Wie soll Ihr Unternehmen gegebenenfalls restrukturiert werden?
  • Wollen Sie Ihre Unternehmensstrategie neu ausrichten?
  • Gestalten Sie Strukturen und Prozesse im Unternehmen neu?

Die Auflösungsphase / Liquidationsphase

Die Auflösungsphase Ihres Unternehmens wird in der Regel durch die Insolvenz eingeleitet. In welcher Situation befinden Sie sich? Versuchen Sie mit Entscheidungen Schadensbegrenzung vorzunehmen? Oder ist Ihr Unternehmen  so rentabel, dass Sie es gewinnbringend verkaufen können? Beide Situation sind denkbar!

Quellen:

Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007. S.6-7.




Wirtschaftseinheiten der BWL

Dieser Beitrag soll verschiedene Wirtschaftseinheiten betrachten. Zu diesen gehören die Haushalte und die Betriebe.

Haushalte

Haushalte, decken mit Konsumwirtschaft ihren eigenen Bedarf mit Gütern. Der betriebswirtschaftliche Begriff dafür ist Konsumtionswirtschaft. Die Haushalte bieten als Gegenleistung Arbeitskräft und die nötige Infrastruktur. Sie lassen sich in private und öffentliche Haushalte unterteilen:

Private Haushalte sind Ein- oder Mehrpersonenhaushalte. Ihr Bedarf besteht zum Beispiel aus Nahrungsmitteln, Wohnraum oder Bildung.

Zu den öffentlichen Haushalten gehören Bund, Länder und Kommunen. Ihr Bedarf besteht aus dem kollektiven Bedarf privater Haushalte. Eine funktionierende Infrastruktur, das Gesundheitswesen, die Altersvorsorge, ein funktionierendes Rechts- und Bildungswesen, Sicherheit und Verkehr werden gewährleistet. Die öffentlichen Haushalte sind Gegenstand der Finanzwissenschaften.

Welche Arten von Betrieben gibt es?

Die zweite Wirtschaftseinheit sind die Betriebe, die produzieren, um fremden Bedarf zu decken bzw. ihre Produkte abzusetzen. Sie lassen sich in öffentliche Betriebe und Unternehmen unterteilen.

Bei Betrieben handelt es sich um Produktionswirtschaften, die nach dem Wirtschaftsprinzip arbeiten. Sie wirtschaften nach dem ökonomischen Prinzip und streben ein finanzielles Gleichgewicht zwischen Ausgaben und Einnahmen an. Betriebe lassen sich in öffentliche und private Betriebe unterteilen.

Öffentliche Betriebe

Sie unterliegen dem öffentlichen Recht und arbeiten nach drei Prinzipien:

  1. Das Prinzip des Gemeineigentums: Öffentliche Betriebe gehören dem Bund, den Ländern oder den Kommunen. Sie sind nicht privatisiert.
  2. Das Organprinzip: Staatliche Stellen haben Mitbestimmungsrechte in den betrieblichen Entscheidungen der Organe öffentlicher Betriebe.
  3. Das Prinzip der Gemeinnützigkeit: Öffentliche Betriebe dürfen keine oder nur sozial angemessene Gewinne erzielen.

Zu öffentlichen Betrieben gehören z. B. Energieversorger, Krankenhäuser oder Theater u. a.

Private Betriebe

Sie werden auch Unternehmen genannt und befinden sich zum Großteil in privater Hand. Unternehmen handeln autonom nach dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip.

Private Betriebe unterliegen dem Zivilrecht. Sie arbeiten nach folgenden drei Prinzipien:

  1. Das Prinzip des Privateigentums: Das Verfügungsrecht über Unternehmen liegt bei Privatpersonen oder Unternehmen.
  2. Autonomieprinzip: Unternehmen dürfen betriebliche Entscheidungen autonom und unabhängig von staatlichen Stellen und Wirtschaftseinheiten treffen.
  3. Erwerbswirtschaftliches Prinzip: Unternehmen streben nach der Maximierung ihres Gewinns.

Sie lassen sich nach verschiedenen Kriterien systematisieren.

Quelle:

Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007. S.3-6.




Was ist BWL?

Bei der Betriebswirtschaftslehre geht es primär um das Wirtschaften in und von Betrieben.

Dafür werden erst einmal verschieden Wirtschaftseinheiten betrachtet. Zu diesen Wirtschaftseinheiten gehören die Haushalte, die mit Konsumwirtschaft ihren eigenen Bedarf mit Gütern decken.

Die zweite Wirtschaftseinheit sind die Betriebe, die mit Produktionswirtschaft produzieren, um fremden Bedarf zu decken. Sie lassen sich in öffentliche Betriebe und Unternehmen unterteilen.

In der Betrieswirtschaftslehre geht es um Aufgaben im Unternehmen, wie Einkauf, Produktion, Verwaltung und Vertrieb. Grundsätzlich beschäftigt sich die BWL also mit der Grundlage der Unternehmensführung. Teil der BWL sind deshalb Planung, Organisation und Berechnungen. Da BWL ein fachübergreifendes Studium ist, ist danach der Einsatz in jedem Betrieb, der produziert und herstellt, sowie in der Wirtschaft, möglich. Es werden die institutionelle und die funktionale Betrieswirtschaftslehre unterteilt.

Die BWL ist sorgt dafür, dass im Betrieb effizient wirtschaftlich gearbeitet wird.

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Quelle:

vgl. Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007. S.3-4.

vgl. Meier, Marcel: Was ist BWL. http://was-ist-bwl.de/ (letzter Zugriff: 10.11.2017).

vgl. Franke, Daniel: BWL. http://www.bwl-wissen.net/definition/bwl