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Güterarten und Grundbegriffe der Wirtschaft

Güterarten

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Um Güter erstellen zu können sind Rohstoffe nötig. Sie durchlaufen im Betrieb einen Wandlungssprozess. Wirtschaftlich werden knappe und freie Güter unterscheiden.

Freie Güter

Freie Güter finden sich unbegrenzt in der Umwelt. Sie können kostenlos bezogen werden. Dazu zählen zum Beispiel Luft, Wasser und Sonnenlicht.

Wirtschaftsgüter

Sie sind knapp und Gegenstände des Wirtschaftens. Deshalb nennt man sie auch Wirtschaftsgüter. Sie sind nach verschiedenen Kriterien klassifizierbar:

Materielle Güter

Materielle Güter sind zum Beispiel Maschinen oder Autos. Man kann sie anfassen.

Immeraterielle Güter

Zu diesen gehören zum Beispiel Beratungs- und Dienstleistungen, sowie Lizenzen.

 

Güter lassen sich auch

nach dem Anspruchsgegenstand

unterscheiden. Dazu gehören Real- und Nominalgüter.

Realgüter

Materialle und immaterielle Güter zählen zu den Realgütern. Sie haben für sich einen Wert.

Nominalgüter

Zu den Nominalgütern zählt zum Beispiel Geld oder das Recht auf Geld. Den Gütern wird ein Wert zugeweisen.

 

Desweiteren lassen sich Güter

nach der Stellung im Wandlungsprozess

differenzieren:

Inputgüter

Inputgüter sind werden auch Einsatzgüter genannt. Dazu gehören menschliche Arbeitskraft, Material oder Maschinen, die als Rohstoffe in den Wandlungsprozess der Güterproduktion eingehen.

Outputgüter

Outputgüter, die auch Ausbringungsgüter heißen, sind die Waren, welche aus dem Wandlungsprozess hervorgehen.

 

In Bezug auf die

Nutzungsdauer

unterscheiden sich:

Gebrauchsgüter

Sie werden gar nicht oder erst nach mehrmaliger Nutzung verbraucht. Zu den Gebrauchsgütern zählen Kapital, Grundstücke, Maschinen oder Betriebsmittel.

Verbrauchsgüter

Verbrauchsgüter werden nach der Verwendung sofort oder schnell verbraucht. Zu ihnen zählen Werkstoffe oder Lebensmittel. Sie werden auch als Repetierfaktoren bezeichnet.

 

Zuletzt soll die Unterscheidung im

Verwendungszweck

erfolgen:

Investitionsgüter

Zu ihnen zählen menschliche Arbeitskraft, Material oder Maschinen dazu, die für die Produktion anderer Güter verwendet werden. Synonym werden sie Produktionsgüter genannt.

Konsumgüter

Bezogen auf den Einsatz für die Bedarfsdeckung von Haushalten, sind Konsumgüter Kleidung, Nahrung oder Autos.

 

Quellen:

vgl. Vahs / Schäfer-Kunz: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 5. Aufl. Stuttgart 2007. S.12-14.